LEISTUNGSKATALOG
Zahnimplantate:
Einzelzahnersatz
Ersatz von Zahngruppen
Behandlung bei zahnlosem Kiefer
Parodontologie (Info)
Kosmetische Operationen:
Entfernung von störenden Muttermalen
Augenlid-Korrekturen
Ohren anlegen
Gesichtslifting
Nasenkorrekturen
Faltenbehandlung:
Botolinustoxin
Laserbehandlung
Laserenthaarung
Narbenkorrekturen
Botox bei axillärer Hyperhidrose
Zahnärztlich-chirurgische Eingriffe:
Weisheitszahnentfernung
Wurzelspitzenresektion
Sanierung in Vollnarkose
Zystenoperationen
Verbesserung von Prothesenlagern
Kieferhöhlenentzündungen
Zahnfreilegungen
Behandlung von Risikopatienten
Erkrankungen der Speicheldrüsen
Operative Korrektur von Bissfehlstellungen (Info)
Traumatologie (Info)
Kiefergelenkerkrankungen (Info)
Behandlung von Tumoren im Kopf-/Halsbereich (Info)
Behandlung in Narkose (Info)

Entfernung von Kieferzysten

Der gesunde Zahn besitzt einen Nerv mit Blutversorgung, der im Wurzelkanal des Zahnes verläuft und sich an der Wurzelspitze in Seitenkanäle aufteilt. Die gesamte Wurzel ist im Knochen eingebettet und durch einen dünnen Spalt von ihm getrennt. Das Zahnfleisch bedeckt den Knochen. Wenn der Nerv des Zahnes abstirbt z.B. durch Karies kann er mit seinen Verwesungsprodukten eine Entzündung im Knochen verursachen. Die Entzündung löst den Knochen auf und es entsteht ein Hohlraum. Dieser kann dann mit Eiter, Entzündungsgewebe oder einer Zyste gefüllt sein. Dies kann sehr schmerzhaft sein, manchmal spürt man aber auch nichts davon.

Zyste im Oberkiefer Zyste im Oberkiefer
In jedem Fall ist eine Therapie erforderlich, da der Hohlraum an der Wurzelspitze sonst immer größer werden kann. Entweder muss der Zahn entfernt werden oder man führt eine Wurzelspitzenresektion durch. Die Wurzelspitzenresektion ist ein kleiner chirurgischer Eingriff in örtlicher Betäubung, der dazu dient, den Zahn zu erhalten, wenn eine Wurzelspitzenentzündung vorliegt und der Hohlraum an der Wurzelspitze schon so aktiv ist, dass eine alleinige Wurzelkanalbehandlung aussichtslos ist. Dazu muss zunächst der tote Nerv entfernt werden, der Wurzelkanal gereinigt und desinfiziert und eine Wurzelfüllung gelegt werden. Dann wird ein kleiner Schnitt am Zahnfleisch gemacht und alles entzündlich veränderte Gewebe entfernt.

Dazu gehört der Inhalt des Hohlraumes an der Wurzelspitze, die Wurzelspitze selbst in dem Bereich wo die feinen Verästelungen sind, sowie eventuell bereits erweichter Knochen aus der Umgebung. Es entsteht ein Defekt. Dieser wird nach einigen Monaten wieder vom gesunden Knochen aufgefüllt und es bildet sich erneut der dünne Spalt, der auch die gesunde Zahnwurzel umgibt. In einigen Fällen ist es auch sinnvoll den Hohlraum durch „künstlichen Knochen aufzufüllen. Der Zahn kann nun dieselbe “Lebenserwartung” haben wie andere gesunde Zähne auch.

Leider gibt es bei der Wurzelspitzenresektion vereinzelt auch Misserfolge. In einem solchen unglücklichen Fall füllt sich der Hohlraum nicht mit gesundem Knochen, sondern wieder mit Entzündungsgewebe. Auch jetzt wieder kann dieser Vorgang ohne Schmerzen vonstatten gehen, so dass sich der Hohlraum unbemerkt vergrößern könnte.

Deshalb ist es sehr wichtig, nach einigen Monaten eine Röntgenkontrolle durchzuführen und so Misserfolge rechtzeitig zu erkennen. Sie können dann entsprechend behandelt werden.

Praxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie - Plastische Operationen
Dr. Dr. H. Bettinger - Dr. Dr. K.-U. Feller - Dr. Dr. U. Otte / MVZ Coburg GbR
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